Pi and More 6

24.01.2015
HTW Saar

HTW Saar - Eingang

Am 24. Januar 2014 fand Pi and More erstmals an der HTW Saar in Saarbrücken statt.

(Bild: Ventriloquist | CC-BY-SA 3.0)

Impressionen

Track: Workshops

11:00 Uhr – 13:00 Uhr

Installation und erste Schritte mit Python

Grundlagen-Workshop

In diesem Workshop wird die Inbetriebnahme des Raspberry Pis erklärt, die ersten Schritte mit dem System gezeigt und ein kurzer Überblick über die verfügbaren Programme gegeben. Der Workshop richtet sich an alle, die bereits einen Pi haben oder planen, einen anzuschaffen.

Es stehen Geräte zum Ausprobieren zur Verfügung, das eigene Gerät darf aber auch mitgebracht werden. Dann sollte idealerweise schon das Betriebssystem "Raspbian" auf der SD-Karte installiert sein. Anleitungen dazu finden sich in den Links zu diesem Vortrag.

Beitrag von Nico Maas

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16:30 Uhr – 17:30 Uhr

Simon says

Bastel-Workshop

In diesem Workshop soll das bekannte Elektronik-Spiel "Simon says" nachgebaut werden. Es werden Grundlagen der Elektronik und Programmierung mit dem Raspberry Pi vermittelt.

Im Workshop wird die Schaltung aufgebaut und anschließend das Python-Programm zur Spielsteuerung zusammen entwickelt. Die Bauteile, die dazu nötig sind, stehen vor Ort bereit.

Beitrag von Andre Simon

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Track: Vorträge

10:30 Uhr – 11:00 Uhr

Raspberry Pi

Einführung und Grundlagen

Der Raspberry Pi wurde inzwischen über 2 Millionen mal verkauft. Doch was ist dieser kleine Einplatinencomputer überhaupt und was kann man damit anstellen? In diesem Grundlagenkurs sollen diese Fragen beantwortet werden.

Inhalt:

  • Vorstellung des Raspberry Pi, der dahinterstehenden Philosophie und der verschiedenen Modelle
  • Eine Auswahl von verschiedenen Raspberry-Pi-Projekten als Beispiel
  • Beschreibung der Grundlagen/Installation, der ersten Inbetriebnahme und Konfiguration

Beitrag von Nico Maas

11:00 Uhr – 11:30 Uhr

Reguläre Ausdrücke mit dem Pi meistern

/b{2}|(?!bb)/, that is the question!

Mächtig, aber obskur: Reguläre Ausdrücke sind der Illuminatenorden unter den Programmiertechniken. Dieser Vortrag vermittelt das grundlegende Handwerkszeug, um mit Regulären Ausdrücken Texte schnell und präzise zu finden und zu ersetzen.

Reguläre Ausdrücke sind ein mächtiges Werkzeug für die Suche nach und das Ersetzen in Texten. Fast jede Programmiersprache, viele Kommandozeilentools und sogar Word unterstützen diese Form der Textbearbeitung, die viel manuelle Arbeit ersparen kann. In diesem Workshop erklärt der Autor des (laut Google-Ranking :-) ) besten deutschen Online-Tutorials zu Regulären Ausdrücken alle wichtigen Bausteine und welche Tricks man mit ihnen vollführen kann, vom Finden einfacher Zeichenketten über die Textersetzung mit Gruppen bis hin zur Verwendung von "Negative Lookbehinds". Die Beispiele können zu Hause mit Python auf dem Raspberry Pi nachvollzogen werden, sind aber auch auf andere Programmiersprachen übertragbar.

Beitrag von Daniel Fett

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11:30 Uhr – 12:00 Uhr

Digital Reefs

ZeroMQ für das Internet der Dinge?

Moderne Message Queues bilden effiziente und schnörkellose Infrastrukturen für verteilte Systeme. Besonders attraktiv ist - zumindest im Moment - ZeroMQ, das einen erfrischend unorthodoxen Ansatz für die Programmierung kooperierender Anwendungen anbietet. In diesem Vortrag wird erklärt, was ZeroMQ ist und wie man mit einer darauf aufsetzenden Middleware eine "Schubkarre voller Kleinstcomputer" in den Griff bekommen kann.

Beitrag von Peter Sturm

12:00 Uhr – 12:30 Uhr

Security of Things

Oder: Kann ich auf meiner Kaffeemaschine Schach spielen?

Das Internet of Things vernetzt unsere Alltagsgegenstände miteinander. Doch wie ist es um die Sicherheit bestellt? In unterhaltsamer Weise stellt dieser Vortrag vor, was passieren kann, wenn man Dinge zu intelligent macht.

Beitrag von Guido Schmitz

14:00 Uhr – 14:30 Uhr

PiDart - die Dartscheibe mit Himbeere

Wie verbessert man eine elektronische Dartscheibe? Mit mehr Elektronik! Und natürlich Internet.

PiDart kann einiges, was eine normale elektronische Dartscheibe - übrigens auch die Dartautomaten in der Kneipe - nicht können. Absolute Flexibilität in der Spielerreihenfolge, Dartenbank- [sic] und LDAP-Anbindung, Webinterface, Text-to-Speech-Ansagen... was will man mehr? Dazu brauchte es nur einen Arduino, einen Pi, ein bisschen Elektronik und mehrere Lochkarten... doch dazu mehr im Vortrag!

Beitrag von Daniel Fett

14:30 Uhr – 15:00 Uhr

Künstliche Intelligenz auf dem Pi

Bilderkennung mit OpenCV

Zwei analoge Kameras liefern abwechselnd ein Bild an den Pi. Welche Kamera gerade aufgeschaltet ist, weiß der Pi nicht. Künstliche Intelligenz liefert ihm die Antwort.

In diesem Vortrag zeige ich, wie man mit einfachen Mitteln aus der OpenCV-Bibliothek eine Künstliche Intelligenz zusammenbauen kann, die zu einem Bild entscheidet, mit welcher Kamera es aufgenommen wurde.

Beitrag von Guido Schmitz

15:00 Uhr – 15:30 Uhr

Game Over für UKW?

Wie man mit kleinen Mitteln alte Technik neu nutzen kann.

WLAN-Internetradios sind sehr teuer. Und in den meisten Haushalten sind mehrere UKW-Radios vorhanden. Warum also diese nicht in Verbindung mit einem Raspberry Pi wiederbeleben, und die eigene Lieblingsmusik im Radio genießen. Dank eines selbstentwickelten Webinterfaces ist auch die Steuerung für Laien problemlos möglich.

Ich liebe Rockmusik bzw Metal, leider ist das Angebot an Radiosendern, die diese Musik senden, im Saarland sehr begrenzt, bzw. nicht vorhanden. Also bleibt nur Internetradio. Aber für jeden Raum in dem kein PC steht ein WLAN-Internetradio zu kaufen kam für mich nicht in Frage, zumal ja einige UKW Radios vorhanden sind. Also wurde das Projekt FM-Berry mal genauer unter die Lupe genommen. Das hat auch sehr schnell zum Erfolg geführt, ich war glücklich über meine UKW Radios Musik hören zu können die mir auch gefällt. Doch meine Mitbewohnerin konnte ich mit meinem Gehacke in der SSH-Konsole nicht beeindrucken. So kam es dass ich, um ihr das Nutzen der Technik zu vereinfachen, ein Webinterface erstellt habe um Sender auszuwählen, hinzuzufügen und die Lautstärke einzustellen. Dieses Interface werde ich noch erweitern um die Frequenz mit der gesendet wird einstellen zu können.

Beitrag von Daniel Rodriguez Lafuente

16:00 Uhr – 16:30 Uhr

Marvin - Ein Roboter mit 4WD und Mecanum Räder

Eine herausfordernde Verbindung zwischen Roboter Chassis und Rädern, mit denen jederzeit in eine beliebige Richtung gefahren werden kann, führte zu einem wendigen Fahrzeug mit omnidirektionalem Antrieb, dessen Konstruktion hinsichtlich Hard- und Software-Komponenten sowie weiteren Ausbaumöglichkeiten vorgestellt werden soll.

Beitrag von Michael Rosenauer

16:30 Uhr – 17:00 Uhr

MQTT

Der Kleber, der das Internet of Things zusammenhält

Internet of Things ist von einem reinen Schlagwort zu einem immer stärker wachsenden Markt geworden. Ein Hauptproblem bei der Vernetzung unterschiedlicher Komponenten ist deren Kommunikation untereinander. Dieses Problem wurde von der OASIS mittels des MQTT Protokolls gelöst und wird inzwischen in verschiedenen IoT Plattformen wie Xively oder IBM Websphere MQ Telemetry eingesetzt.

In diesem Vortrag wird die Funktionsweise von MQTT erklärt und mittels der konkreten Implementierung Mosquitto der Datenaustausch mehrerer Raspberry Pis und anderer Komponenten gezeigt - oder kurz: Wir bauen uns unser eigenes IoT!

Beitrag von Nico Maas

17:00 Uhr – 17:30 Uhr

Brain Computer Interfaces

Direktes Steuern und Spielen mit dem Gehirn

Dieser Vortrag gibt eine kurze Einführung in das Thema Brain Computer Interfaces und stellt die Umsetzung von zwei kleinen Projekten der Goethe Universität Frankfurt vor, bei welchen Mikrokontrollerboards verwendet wurden.

In diesem Vortrag werden zwei Brain Computer Interface (BCI) Projekte des Fachbereichs Informatik der Goethe Universität Frankfurt vorgestellt, bei welchen Mikrokontrollerboards zum Einsatz gekommen sind. Im Speziellen handelt es sich hierbei um zwei BCI Projekte, eine direkte Steuerung eines Spielzeugkrans und eine Umsetzung auf Basis des Konzepts des Entspannungsspiels Mindball, die in Form von Anschlussarbeiten umgesetzt wurden. Bei beiden Projekten wurde die komplette Struktur der Software und Hardware, abgesehen vom BCI, im Projekt entworfen und implementiert. Das Resultat war in beiden Projekten ein "funktionierender" Prototyp. Zum Zeitpunkt der Umsetzung fiel die Wahl der Hardwareplattform auf das Arduino-System, heute würde diese Wahl wahrscheinlich anders ausfallen.

Beitrag von Matthias Pfeiffer

Beitragende

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