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Visuelle Programmierung
Die Zukunft der Softwareentwicklung? Ein Vortrag über das warum sowie mögliche Umsetzungen.
Vortrag

14:30 Uhr – 15:25 Uhr, Hörsaal V38.01

In der Regel wird Programmcode auf eine Weise repräsentiert: mittels Text. Und das ist teilweise auch ein Segen. Allerdings fällt auf, dass es bei steigender Programmgröße sehr schnell sehr schwer wird den Überblick zu behalten. Eigentlich sogar unmöglich. Unser Gehirn hat eine unglaubliche Rechenleistung und die gilt es zu nutzen. Ich möchte in dem Vortrag vermitteln, warum Text in bestimmten Fällen gravierende Nachteile als direkte Informationsrepräsentation haben kann und (im zweiten Teil) ein paar meiner eigenen Entwicklungen aus dem Bereich „Flow-Based Visual Programming“ vorstellen und auf die Entwicklung eingehen. Dabei geht es nicht um Scratch und auch nicht um Biologie, die Vor -und Nachteile sind auch rein auf der Entwicklerebene ersichtlich. Auch wenn das Thema auf den ersten Blick theoretisch erscheinen mag, ist es das in der Praxis ganz und gar nicht. Denn eine effizientere Nutzung unserer eigenen Rechenkapazität resultiert nicht nur in besserem Überblick, sondern verbessert auch die Geschwindigkeit, verringert die Fehlerrate und was am wichtigsten ist: erhöht den Spaß. Die Idee der visuellen Programmierung ist sehr offen für kreativen Raum und es ist mein Ziel die Idee in die Köpfe anderer zu bringen und meine Begeisterung für die Thematik zu teilen. Damit richtet sich der Vortrag nicht an eine spezielle Personengruppe, sondern eigentlich an alle, die daran interessiert sind und sich darauf einlassen können. Und keine Angst: gerade für Mikrocontroller hat das Thema ein großes Potenzial. Grundwissen im Programmieren sollte vorhanden sein, Basics reichen aber aus.

Von Leon Thomm (V|P)