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Naturwissenschaftliche Projekte mit dem Raspberry Pi und Python
Konstruieren und verstehen
Vortrag

11:00 Uhr – 11:25 Uhr, Hörsaal V38.01

Mit dem Raspberry Pi, Sensoren , etwas Elektronik und Alltagsmaterialien können auch Programmieranfänger nützliche digitale Artefakte entwickeln. In diesem Beitrag werden Beispiele für kreative Projekte u.a. mit Temperatur- und Kohlendioxid-Sensoren vorgestellt, bei denen naturwissenschaftliches und informatisches Denken gleichermaßen gefordert ist. Wie wäre es mit einer Maschine, die durch Messung der Verdunstungskälte verschiedene Flüssigkeiten unterscheiden kann? Oder ein System, das Kohlendioxidmessungen vornimmt, die Daten auswertet und z.B. die Reaktionsgeschwindigkeit beim Abbinden von Mörtel feststellt oder herausfindet um wie viel man bei jeder Kniebeuge abnimmt? Eine gute Vorgehensweise für Anfänger ist ein iterativer Ansatz im Stil des "Extreme Programming" (Beck). Ausgangspunkt für die Entwicklung ist ein Prototyp: Ein kleines Programm, das so einfach ist, dass man es in wenigen Minuten schreiben kann und mit dem man so lange experimentiert, bis jede Anweisung verstanden ist. In mehreren Entwicklungszyklen fügt man weitere Features hinzu bis ein Produkt entsteht mit dem man zufrieden ist. Dabei werden sowohl naturwissenschaftliche wie auch programmiertechnische Kompetenzen weiterentwickelt. Der Vortrag richtet sich vor allem an Lehrer/innen und Schüler/innen, die gerne kreativ sind und denen es Spaß macht, neue Techniken auszuprobieren und weiterzuentwickeln.

Von MichaelWeigend (Holzkamp-Gesamtschule Witten)