Was haben Magnetsensoren mit Marc Aurel zu tun?
— Wie Gestalter*innen mit Arduino, und co. interaktive Museumsexponate bauen
Vortrag
16:00 Uhr – 16:55 Uhr, HS3
Mikrocontroller und Fernwartung sind nicht das Erste, woran man bei Ausstellungsgestaltung denkt. Museen haben trotzdem immer mehr Interesse an interaktiven Exponaten. Das bringt Gestalter*innen in die Lage, ohne technische Ausbildung und aus den Budgets, die für Nice-to-haves übrig sind, Interaktivität zu bauen - die dann mindestens fünf Jahre halten muss.
Dank Arduino, ESP32 und Co. klappt das beeindruckend gut. Die eigentliche Arbeit steckt im Konzept, im Wechselspiel aus „was ist möglich" und „geht nicht noch ein bisschen mehr", und danach darin, dass alles weiterläuft.
Unter den Beispielen: Eigene Platinen in KiCad - weil sich die Software ähnlich bedienen lässt wie Illustrator; Exponate gebaut als Website, in einer Game Engine oder in TouchDesigner; Bildschirme von 5 bis 65 Zoll, Projektionen auf ein Buch, an die Decke, auf den Boden. Die Vorlage zum Vortragstitel bringt ein Buch zu den Selbstbetrachtungen des Marc Aurel, dessen vier Achsen von Magnetsensoren gelesen werden, die in die hintere Achslagerung passen mussten, mit passender Aufprojektion, damit das Exponat auch Inhalte bekommt.
Ein Blick von außen darauf, was ein anderes Gewerk mit "eurem" Material anstellt.
Von Peter Ehses-Reifer (Hochschule Trier - Fachrichtung Intermedia / e-r.studio)