Pi and More 7

20.06.2015
Uni Trier

Pi and More 7 fand am 20. Juni 2015 von 9 bis 18 Uhr mit ca. 250 Besuchern am Campus 2 der Universität Trier statt.

Impressionen

Programmübersicht

Hörsaal 11/12 Hörsaal 13 Workshops HZ203 Workshops HZ202
09:00
09:15
Begrüßung
09:30
09:30 info
Der Raspberry Pi: Ein Einstieg
10:00
10:00 info
Kann das gut gehen: Windows auf dem Pi!
10:00 info
Ada-Lovelace Programmier-Workshop
10:30
11:00
11:15 info
Digitalmultimeter und der "Magic Smoke" (Live-Demo)
11:15 info
Erste Schritte mit dem Pi
11:30
11:45 info
Brick'R'Knowledge: Bausteine für Rapid Engineering, Education und Maker
12:00
12:15
Mittagessen in der Mensa
12:30
13:00
13:30
13:30 info
Mobiles Gadget
13:30 info
WLAN-SoC für das Internet of Things
13:30 info
IP-Adresse, Uhrzeit, Speicherauslastung auf LCD-Display anzeigen
14:00
14:00 info
TVHeadend und Kodi
14:00 info
Raspi auf Rädern (für Fortgeschrittene)
14:30
14:30 info
Suomalainen Äänimaisema
14:30 info
Es werde Licht
14:30 info
Brick'R'Knowledge Workshop
15:00
15:30
15:30 info
Raspi auf Rädern (für Einsteiger)
15:30 info
Raspberry Pi Appliances
15:30 info
Simon Says
16:00
16:00 info
Heilige Wasser und Raspis in freier Wildbahn
16:00 info
MyCPU
16:30
16:30 info
Steuern und Regeln mit dem Raspberry Pi
16:30 info
Brain Computer Interfaces: Spielen mit Emotionen
17:00
17:00 info
YAWP - Yet Another Weather station Pi
17:00 info
Brain Computer Interfaces: Direktes Steuern mit dem Gehirn
17:30
17:30 info
Ankündigungen, Verlosung, Verabschiedung

Vorträge und Workshops

Vortrag: 09:15 Uhr – 09:25 Uhr, Hörsaal 11/12

Begrüßung

Vortrag: 09:30 Uhr – 09:55 Uhr, Hörsaal 11/12

Der Raspberry Pi: Ein Einstieg

Der Raspberry Pi wurde inzwischen über 5 Millionen mal verkauft. Doch was ist dieser kleine Einplatinencomputer überhaupt und was kann man damit anstellen? In diesem Grundlagenvortrag sollen diese Fragen beantwortet werden.

Inhalt:

  • Vorstellung des Raspberry Pi, der dahinterstehenden Philosophie und der verschiedenen Modelle
  • Eine Auswahl von verschiedenen Raspberry-Pi-Projekten
  • Beschreibung der Grundlagen/Installation, der ersten Inbetriebnahme und Konfiguration

An diesen Vortrag schließt sich später im Programm ein Praxisworkshop für Einsteiger an.

Beitrag von Daniel Fett

Vortrag: 10:00 Uhr – 11:00 Uhr, Hörsaal 11/12

Kann das gut gehen: Windows auf dem Pi!
Keynote

Das Internet of Things wird immer wichtiger und Windows 10 wird ganz offiziell für den Pi erscheinen. Und wir fragen: Windows 10 auf dem Pi, kann das gut gehen? Die Antwort wird uns Marcel Tilly, Senior Program Manager IoT bei Microsoft, in unserer Keynote geben.

Beitrag von Marcel Tilly (Senior Program Manager IoT, Microsoft)

Workshop: 10:00 Uhr – 11:50 Uhr, Workshops HZ202

Ada-Lovelace Programmier-Workshop

Im Rahmen von Pi and More bietet das Ada-Lovelace-Projekt einen Programmier-Workshop für Schülerinnen der Klassenstufen 5-8 an. Dort lernen die Teilnehmerinnen das Konstruieren und Programmieren eines Lego-Mindstorms-Roboters (10:00-12:00 Uhr).

Der Workshop ist eingebettet in eine ganztägige Betreuung (09:00-14:00) der Schülerinnen. Neben dem Programmier-Workshop können die Teilnehmerinnen verschiedene Vorträge, Vorführungen oder Mitmach- und Informationsstände besuchen, auch ein gemeinsames Mittagessen in der Mensa ist geplant. Dabei werden sie begleitet von den Mentorinnen des Ada-Lovelace-Projekts, die gleichzeitig Studentinnen der Informatikwissenschaften oder Computerlinguistik sind. Treffpunkt ist um 09:00 Uhr im Foyer des Hörsaalzentrums auf Campus II der Universität Trier (direkt bei den Veranstaltungsräumen von Pi and More).

Aufgrund einer begrenzten Anzahl von Plätzen wird um eine Online-Anmeldung gebeten. Eine Bestätigung erfolgt per E-Mail.

Vortrag: 11:15 Uhr – 11:40 Uhr, Hörsaal 11/12

Digitalmultimeter und der "Magic Smoke" (Live-Demo)
Gefahren durch Handmultimeter, von billig bis teuer

Aus Sicherheitsgründen muss bei dieser Live-Demonstration die erste Reihe des Hörsaals freigehalten werden.

Die meisten Bastler, Maker und fast alle Profis werden es haben und oft nutzen: Das Digitalhandmultimeter (DMM).

Oft für wenig Geld gekauft, in Fernost mit den höchstmöglichen CAT-Ratings versehen, ohne aber jemals eine Prüfung hinter sich zu haben. Doch gerade hier steckt die Gefahr! Geräte, die oft mit CAT IV 600V oder CAT III 1000V gelabelt sind, halten die entsprechenden Belastungen oft nicht mal ansatzweise aus. Wie "explosiv" das sein kann, demonstrieren wir mit einem professionellen Testgerät vor Ort.

Lasst euch durch die Welt der DMM führen und danach eure Geräte am Stand des Maschinendecks auf seine Sicherheit hin testen.

Beitrag von Fabian Krause und Jens Baumann (Phoenix Contact)

Workshop: 11:15 Uhr – 12:05 Uhr, Workshops HZ203

Erste Schritte mit dem Pi

In diesem Workshop wird die Inbetriebnahme des Raspberry Pis erklärt, die ersten Schritte mit dem System gezeigt und ein kurzer Überblick über die verfügbaren Programme gegeben. Der Workshop richtet sich an alle, die bereits einen Pi haben oder planen, einen anzuschaffen.

Es stehen Geräte zum Ausprobieren zur Verfügung, das eigene Gerät darf aber auch mitgebracht werden. Dann sollte idealerweise schon das Betriebssystem "Raspbian" auf der SD-Karte installiert sein. Anleitungen dazu finden sich zum Beispiel hier und hier.

Beitrag von Robert Rottermann

Vortrag: 11:45 Uhr – 12:10 Uhr, Hörsaal 11/12

Brick'R'Knowledge: Bausteine für Rapid Engineering, Education und Maker
Von DC bis GHZ. Rapid, Fast and Easy to Make.

Das Brick'R'knowledge-System ermöglicht es, sich spielerisch mit Elektrotechnik und den wichtigsten Komponenten, Größen und Funktionsweisen auseinander zu setzen. Das System hilft zudem dabei, Elektronikwissen zu sammeln und mit Lerneffekt gebündelt an die nächste Generation weiter zu geben.

In diesem Vortrag wird das Brick'R'knowledge-System vorgestellt. In einem Workshop (später am Tag) können Interessierte das System ausprobieren.

Beitrag von Dr. Michael Knieling (Allnet) und Rudi Stahl (Allnet)

Special: 12:15 Uhr – 13:25 Uhr, Hörsaal 11/12

Mittagessen in der Mensa

Vortrag: 13:30 Uhr – 13:55 Uhr, Hörsaal 11/12

Mobiles Gadget
Raspberry Pi mit Display

Ich hab ein kleines Gadget gebaut: Raspberry mit TFT Display.

Ich werde berichten über:

  1. Kleben und Löten
  2. Kernel kompilieren (nach Vorgabe)
  3. Python ganz einfach + meine Anfängerfehler
  4. GPIO-Taster entprellen
  5. Menü - einfacher gehts nicht
  6. Verbindung mit WLAN / UMTS-Stick
  7. Verbindung mit Android USB-UART Adapter / Programme fernsteuern

Beitrag von dewomser

Weitere Informationen:

Vortrag: 13:30 Uhr – 13:55 Uhr, Hörsaal 13

WLAN-SoC für das Internet of Things
ESP8266

Im Internet of Things sollen möglichst viele Sensoren und Aktoren ans Netz angebunden werden, um uns den Alltag zu erleichtern. Doch was wäre, wenn es einen günstigen (wenige Euro teuren) System on a Chip geben würde, welcher sich nicht nur mit dem WLAN verbinden könnten, sondern gleichzeitig auch für einfache Mess-, Steuerungs- und Regelaufgaben verwendet werden könnte.

Genau dieses WLAN SoC wird in diesem Vortrag mit seinen Möglichkeiten, Ausprägungen und konkreter Verwendung präsentiert.

Beitrag von Nico Maas

Weitere Informationen:

Workshop: 13:30 Uhr – 14:20 Uhr, Workshops HZ203

IP-Adresse, Uhrzeit, Speicherauslastung auf LCD-Display anzeigen
Einsteigerworkshop mit Elektronikbasteln und Python

Wer einen Raspberry Pi "headless" im Netzwerk betreibt, muss dessen IP-Adresse kennen. Im Workshop schließen wir ein LCD-Display (Hitachi-kompatibel) an einen Raspberry Pi an und schreiben dazu ein Python-Programm, das die aktuelle IP-Adresse und Uhrzeit des Raspbery Pi auf dem Display anzeigt. Das Programm wird noch erweitert um eine Anzeige des freien Speicherplatzes auf der SD-Karte, einem angeschlossenen USB-Stick oder weiterer Systeminformationen.

Der Workshop richtet sich an ambitionierte Einsteiger, die hier grundlegende Kenntinsse in Python und Hardware am GPIO-Port erfahren können.

Beitrag von Christian Immler

Weitere Informationen:

Vortrag: 14:00 Uhr – 14:25 Uhr, Hörsaal 11/12

TVHeadend und Kodi
Sat-TV über Netzwerk mit dem Pi

Sowohl Netzwerk als auch klassisches Sat-TV (und auch Kabel-TV) erfordert jeweils eine eigene Verkabelung im Haus. In diesem Vortrag zeige ich, wie man mit zwei Pis die Koax-Verkabelung für TV-Empfang überflüssig macht.

TVHeadend verwandelt einen Raspberry Pi zum universellen TV-Server, der alle Sender ins eigene Heimnetzwerk streamt und auch als intelligenter Videorekorder fungiert. Komplettiert wird dieses Setup mit dem Mediacenter Kodi, das alle Funktionen von TVHeadend auf den Fernseher bringt und in der OpenELEC-Distribution auch auf dem Pi zur Verfügung steht.

Beitrag von Guido Schmitz

Weitere Informationen:

Vortrag: 14:00 Uhr – 14:25 Uhr, Hörsaal 13

Raspi auf Rädern (für Fortgeschrittene)
PiBot-A - ein kleiner Roboter auf Basis des Raspberry Pi

In der Szene der Roboter-Bastler sind autonome Roboterfahrzeuge beliebt, die Hindernissen ausweichen (Obstacle Avoider), Linien am Boden verfolgen (Line follower) oder aus Labyrinthen herausfinden (Maze solver). Ein Roboter mit diesen Fähigkeiten kann mit überraschend geringem Aufwand gebaut werden – sein Herzstück ist ein Raspberry Pi Model A+.

Am Beispiel des im Rahmen der Veranstaltung präsentierten PiBot-A wird eine mögliche Realisierung eines solchen Roboters aufgezeigt; die wesentlichen Komponenten werden kurz vorgestellt:

  • Pulsweitenmodulation und H-Brücke
  • integriertes Modul für die Motorsteuerung
  • Anschluss von Sensoren an den GPIO-Konnektor
  • einfaches Beispielprogramm in Python (Obstacle Avoider)
  • Steuerung mit Smartphone-Web-App und Start/Stopp-Taster

Der Vortrag wendet sich an technisch erfahrene Bastler — spezifische Vorkenntnisse (Robotik, GPIO, Python) werden aber nicht vorausgesetzt. Die oben genannten Themen werden im Schnelldurchgang angerissen und sollen dazu anregen, über eigene Roboterprojekte mit Raspberry Pi nachzudenken. Ein Besuch des Vortrags "Raspi auf Rädern (für Einsteiger)" wird nicht vorausgesetzt (dieser wendet sich ausdrücklich an unerfahrene Einsteiger).

Beitrag von Thomas Schoch

Weitere Informationen:

Vortrag: 14:30 Uhr – 14:55 Uhr, Hörsaal 11/12

Suomalainen Äänimaisema
Interaktive Realisierung einer artifiziellen Klanglandschaft

Vom 6. Februar bis 4. März 2015 war Melanie Windl als Artist in Residence der Galerie Titanik im finnischen Turku zu Gast. Im Team mit Nico Maas entwickelte Windl eine großformatige interaktive Rauminstallation aus 5500 Plastikbällen, 6-Kanal-Audio für akustische Feldaufnahmen und Raspberry-Pi Programmierung. Windl und Maas werden zur Pi and More 2015 in Trier einen umfangreichen Einblick in die künstlerische und technische Entwicklung und Umsetzung der Klanginstallation Suomalainen Äänimaisema geben.

Beitrag von Nico Maas und Melanie Windl

Weitere Informationen:

Vortrag: 14:30 Uhr – 14:55 Uhr, Hörsaal 13

Es werde Licht
Der Raspberry als Steuerrechner für Lichttechnik

Ein kleiner Ausflug in die Welt der Beleuchtung und wie man den Raspberry Pi nutzt um verschiedene Protokolle zur Lichtsteuerung zu generieren.

Vorgestellte Protokolle:

  1. PWM ( Basic Led Blinking )
  2. SPI/WS2811/WS2812
  3. DMX
  4. DALI
  5. LightiFy / Hue

Beitrag von T.Sebastian

Workshop: 14:30 Uhr – 15:20 Uhr, Workshops HZ202

Brick'R'Knowledge Workshop

Das Brick'R'knowledge-System ermöglicht es, sich spielerisch mit Elektrotechnik und den wichtigsten Komponenten, Größen und Funktionsweisen auseinander zu setzen. Das System hilft zudem dabei, Elektronikwissen zu sammeln und mit Lerneffekt gebündelt an die nächste Generation weiter zu geben.

In diesem Workshop können Interessierte das System ausprobieren und einige Schaltungen damit erstellen.

Beitrag von Dr. Michael Knieling (Allnet)

Vortrag: 15:30 Uhr – 15:55 Uhr, Hörsaal 11/12

Raspi auf Rädern (für Einsteiger)
Einführung in die Robotik mit Raspberry Pi

Was benötige ich, um einen einfachen Raspberry-Pi-basierten Roboter zu bauen? Welche Hardware, welche Software, welche Kenntnisse? Wie der Vortrag zeigen wird, kommt man mit überraschend wenig (von Allem) zum Ziel.

Am Beispiel des im Rahmen der Veranstaltung präsentierten PiBot-A wird aufgezeigt, dass man bereits mit wenigen und einfachen Zutaten ein ansprechendes Roboterprojekt realisieren kann.

Zur Sprache kommen folgende Themen:

  • Wie manövrieren Roboterfahrzeuge?
  • Sensoren und Motoren am Raspberry Pi
  • Einfaches Programm für die Hindernisvermeidung

Der Vortrag wendet sich ausdrücklich an Einsteiger (SchülerInnen, LehrerInnen, Hobby-Bastler) — mehr als Interesse am spielerischen Umgang mit Technik wird nicht vorausgesetzt. Die oben genannten Themen werden natürlich nur angerissen und sollen Appetit machen, über eigene Roboterprojekte mit Raspberry Pi nachzudenken. Eine Vertiefung der technischen Zusammenhänge und Details bietet der Vortrag "Raspi auf Rädern (für Fortgeschrittene)".

Beitrag von Thomas Schoch

Weitere Informationen:

Vortrag: 15:30 Uhr – 15:55 Uhr, Hörsaal 13

Raspberry Pi Appliances
Das richtige Betriebssystem für die eigene Software Lösung finden

Immer mehr Produkte werden auf Basis von Embedded Systemen wie dem Raspberry Pi verkauft. Egal ob nun Dronen, Segelschiffe oder Dartscheiben mit Raspberry Pi - welches Betriebssystem ist das Richtige für meine Software? Diese Frage wird in diesem Vortrag anhand von drei Lösungen aufgezeigt.

Beitrag von Nico Maas

Workshop: 15:30 Uhr – 17:20 Uhr, Workshops HZ203

Simon Says
Elektronik-Workshop

In diesem Workshop soll das bekannte Elektronik-Spiel "Simon says" nachgebaut werden. Es werden Grundlagen der Elektronik und Programmierung mit dem Raspberry Pi vermittelt.

Im Workshop wird die Schaltung aufgebaut und anschließend das Python-Programm zur Spielsteuerung zusammen entwickelt. Die Bauteile, die dazu nötig sind, stehen vor Ort bereit. 10 Raspberry Pis stehen zur Verfügung, aber das eigene Gerät darf auch gerne mitgebracht werden. In diesem Fall sollte das Betriebssystem Raspbian installiert sein.

Beitrag von André Simon

Vortrag: 16:00 Uhr – 16:25 Uhr, Hörsaal 11/12

Heilige Wasser und Raspis in freier Wildbahn
Kommunikation mit GPRS und SMS

Kontext: Heilige Wasser

In einem Teil des Schweizer Kantons Wallis prägte bis vor kurzem der Zugang zu genügend Wasser die Gesellschaft in erheblichem Masse.

In diese raue Wildnis wurden Raspberries entlassen um miteinander zu plaudern.

Hardwarestack:

So faszinierend und leistungsfähig ein Raspi ist, ganz auf sich gestellt ist er gefühllos, blind und taub. Wir ihn mit einem Mini-Mobile versehen, sodass er Kontakt zu seinen Partnern finden kann.

Ich werde Kommunikation über die serielle Schnittstelle erläutern, welche Softwareschnittstellen gebraucht werden und wie mehrere unterschiedliche Dienste Modem und Schnittstelle gemeinsam nutzen können.

Zielpublikum:

Ich werde es wie meine wild gewordenen Raspis halten. Plaudernd will ich Erfahrenes vermitteln und versuchen, in Diskussion mit jenen zu treten, die beginnen, sich mit M2M auseinanderzusetzen.

Beitrag von Robert Rottermann

Vortrag: 16:00 Uhr – 16:25 Uhr, Hörsaal 13

MyCPU
Ein diskreter Selbstbau-Computer

Hier wird ein kurzer Einblick in die Welt der MyCPU gewährt. In der Welt der Anwender wird es immer schwerer zu verstehen, wie ein Computer eigentlich wirklich funktioniert. Abhilfe schafft hier das Projekt MyCPU, entwickelt von Dennis Kuschel. Es handelt sich dabei um einen Computer in Selbstbauweise, in dem fast nur diskrete Logik-ICs verbaut wurden. Es soll gezeigt werden, wie es zu diesem Projekt kam, wie es aufgebaut ist und was noch daraus wird. Die MyCPU besteht aus über 20 selbstgeätzten Platinen, die das gesamte Computersystem bilden. Der 8-Bit-Prozessor selbst ist nach der Harvard-Architektur entworfen und hat eine Taktung von maximal 8 MHz. Der Arbeitsspeicher ist ein Megabyte groß und das Betriebssystem, welches aus einer abgespeckten Variante von pico]OS besteht, ist klein genug, um auf zwei EPROMs Platz zu finden. Neben VGA-Grafikkarten und Multi-IO-Karte existieren noch weitere Module, wobei auch ständig an neuen Erweiterungen gearbeitet wird.

Für jeden technisch interessierten Zuschauer mit gewissen Vorkenntnissen ist dieses Projekt auf jeden Fall mal eine Überlegung wert, allerdings sind auch Neueinsteiger gerne gesehen, die dieses Projekt interessiert.

Wer nach dem Vortrag noch Fragen hat, kann diese auf der Ausstellung von Pi and More gerne stellen.

Beitrag von Marco Müller

Weitere Informationen:

Vortrag: 16:30 Uhr – 16:55 Uhr, Hörsaal 11/12

Steuern und Regeln mit dem Raspberry Pi
Raspberry Pi als speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) - mit Open-Source-Hardware und -Software

Dieser Vortrag erörtert die Möglichkeiten den beliebten Raspberry Pi Computer als Ausbildungssteuerung für Projekte zu verwenden.

Themen:

  • Vor- und Nachteile des Raspberry Pi für Steuerungsaufgaben
  • Software (CODESYS) zur IEC 61131 Programmierung (ST, AWL,KOP, FUP) auf dem Raspberry, Portieren von Programmen auf Industriesteuerung
  • Verwendung moderner Web-Technologien für die Bedienung und Überwachung von Steuerungssystemen
  • Anforderungen an I/Os und Schnittstellen im Labor und Home-Automation Bereich
  • Grundlegende Sicherheitstechnik (Safety und Security) im "Industrie 4.0" Zeitalter
  • Steuerungs- und Regelungsaufgaben umsetzen mit Open-Source Hard- und Software, Internet of Things (IoT)

Beitrag von Tobias Gall (Qube Solutions)

Weitere Informationen:

Vortrag: 16:30 Uhr – 16:55 Uhr, Hörsaal 13

Brain Computer Interfaces: Spielen mit Emotionen

Dieser Beitrag gibt eine kurze Einführung in das Thema Brain Computer Interface (BCI) und stellt die Umsetzung von einem Projekt der Goethe Universität Frankfurt vor, bei welchen Mikrokontrollerboards in Zusammenhang mit einem BCI verwendet wurden. Der Schwerpunkt der Anwendung liegt hierbei bei der Verwendung von Emotionen in Anwendungen und Spielen.

In diesem Vortrag wird das Brain Computer Interface (BCI) Projekt "BrainBall" des Fachbereichs Informatik der Goethe Universität Frankfurt vorgestellt, bei welchen Mikrokontrollerboards für die Umsetzung eines auf Emotionen basierenden Spiels eingesetzt wurden. Die Planung und Umsetzung erfolgte in Form einer Abschlussarbeit. Die komplette Struktur der Software und Hardware, abgesehen vom BCI, wurde im Projekt entworfen und implementiert. Das Resultat des Projekts ist ein "funktionierender" Prototyp. Zum Zeitpunkt der Umsetzung fiel die Wahl der Hardwareplattform auf das Arduino-System, heute würde diese Wahl wahrscheinlich anders ausfallen.

(Um das Bild zum Thema BCI abzurunden wird zusätzlich der Vortrag "Brain Computer Interfaces: Direktes Steuern mit dem Gehirn" empfohlen.)

Beitrag von Matthias Pfeiffer

Vortrag: 17:00 Uhr – 17:25 Uhr, Hörsaal 11/12

YAWP - Yet Another Weather station Pi

Klar kann man sich eine fertige Wetterstation kaufen, aber wie langweilig ist das denn bitte? Eine selbstgebaute Station kann perfekt an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden, macht mehr Spaß und man lernt nebenbei noch programmieren, löten und Platinen entwerfen.

YAWP basiert auf einem Raspberry Pi und kann bisher Temperatur und Luftdruck messen und die Daten via angeschlossenem Display und einer, auf dem Gerät gehosteten, Webseite ausgeben.

Benutzte Dinge:

  • DS1820 Temperatursensoren
  • BMP085 Luftdrucksensor
  • Python
  • GNU Plot
  • etc.

Ich werde im Vortrag den Aufbau der Hardware und den Code zeigen und erklären, so wie auf Erweiterungsmöglichkeiten eingehen. Selbstverständlich verbunden mit einer Live-Demo. Das Ganze ist anfängerfreundlich gehalten.


Sure, you can buy a ready made weather station, but how boring ist that? A self made station can be adapted to ones need perfectly, is way more fun and you can learn coding, soldering and designing circuit boards along the way.

YAWP is based on a Raspberry Pi and up until now it can measure temperature and air pressure and present them via a connected display or a self hosted web site.

Things used:

  • DS1820 temp sensors
  • BMP085 air pressure sensors
  • Python
  • GNU Plot
  • etc.

I will show and explain hardware and code and talk about the possibilities to extend the weather station. Also, there will be a live demo. This talk is suitable for beginners.

Beitrag von fidepus

Weitere Informationen:

Vortrag: 17:00 Uhr – 17:25 Uhr, Hörsaal 13

Brain Computer Interfaces: Direktes Steuern mit dem Gehirn

Dieser Beitrag gibt eine kurze Einführung in das Thema Brain Computer Interface (BCI) und stellt die Umsetzung von einem Projekt der Goethe Universität Frankfurt vor, bei welchen Mikrokontrollerboards in Zusammenhang mit einem BCI verwendet wurden. Der Schwerpunkt der Anwendung liegt hierbei beim Steuern mit dem BCI.

In diesem Vortrag wird das Brain Computer Interface (BCI) Projekt "BrainCrain" des Fachbereichs Informatik der Goethe Universität Frankfurt vorgestellt, bei welchen Mikrokontrollerboards für eine BCI-basierte direkte Steuerung eines Spielzeugkrans eingesetzt wurden. Die Planung und Umsetzung erfolgte in Form einer Abschlussarbeit. Die komplette Struktur der Software und Hardware, abgesehen vom BCI, wurde im Projekt entworfen und implementiert. Das Resultat des Projekts ist ein "funktionierender" Prototyp. Zum Zeitpunkt der Umsetzung fiel die Wahl der Hardwareplattform auf das Arduino-System, heute würde diese Wahl wahrscheinlich anders ausfallen.

(Um das Bild zum Thema BCI abzurunden wird zusätzlich der Vortrag "Brain Computer Interfaces: Spielen mit Emotionen" empfohlen.)

Beitrag von Matthias Pfeiffer

Vortrag: 17:30 Uhr – 17:40 Uhr, Hörsaal 11/12

Ankündigungen, Verlosung, Verabschiedung

Bevor wir das offizielle Programm beenden, möchten wir noch ein Projekt für das nächste Pi and More ankündigen sowie die Sachpreise (Bücher, Gadgets, T-Shirts) unter den Zuschauern verlosen.

Projektausstellung

Ada-Lovelace-Projekt

Das Ada-Lovelace-Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, Mädchen und Frauen für MINT-Studiengänge und -Berufe zu motivieren. Namensgeberin des Projekts ist Ada Countess of Lovelace (1815-1852), die schon vor über 150 Jahren erste Programme zur Bedienung von Rechenmaschinen schrieb, und damit in einer Zeit, in der Frauen der Zugang zu Universitäten, Akademien und deren Bibliotheken verboten war, viel Mut bewiesen hat.

Allnet Brick'R'Knowledge

Das Brick'R'knowledge-System ermöglicht es, sich spielerisch mit Elektrotechnik und den wichtigsten Komponenten, Größen und Funktionsweisen auseinander zu setzen. Das System hilft zudem dabei, Elektronikwissen zu sammeln und mit Lerneffekt gebündelt an die nächste Generation weiter zu geben.

FabScan Pi - Ein Open Source 3D Scanner

Der FabScan ist ein Open Source (low budget) 3D-Scanner.

Beitrag von Mario Lukas

Weitere Informationen:

LUMICATOR
Holographie Tisch

Der Lumicator ist ein „Holographie“ Tisch auf Basis eines IKEA Möbelstücks. Das Gerät kann in seiner Grundkonfiguration als Medium zur „holographischen“ Kommunikation verwendet werden. Darüber hinaus kann der Tisch einen „holographischen“ Globus sowie eine „holographische“ Feuerstelle darstellen. Die Applikationen können über Smartphone und Gesten gesteuert werden.

  1. Preis beim Make Light Wettbewerb 2014

Beitrag von Mario Lukas

Weitere Informationen:

Maschinendeck

Der Maschinendeck e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, in Trier einen Ort zu schaffen, in dem alle Arten von Nerdkultur ein Zuhause finden können. Bei Pi and More laden die Mitglieder des Maschinendecks an zentralen Basteltischen zum Mitbasteln und -hacken ein und stehen auch als Ansprechpartner für technische Fragen zur Verfügung.

Weitere Informationen:

Microsoft

Microsoft demonstriert IoT-Lösungen.

MyCPU
Ein diskreter Selbstbau-Computer